Zimtschnecken – kanelbullar

Ich wurde nach Rezeptempfehlungen für die Schnecken gefragt kann aber eigentlich keine konkreten geben… mein Rezept habe ich mir aus vielen einzelnen zusammengestellt – ich gebe es gerne weiter!
Darüberhinaus variiere ich nach Lust und Laune aber weiterhin :-)

Für etwa 20 Zimtschnecken braucht man:

* 400g Mehl
* 1P. Trockenhefe
* 125g weiche Butter
* 2 Eier
* 50g Zucker
* 1EL Kardamon
* 1/2 TL Salz
* 150ml lauwarme Milch

sowie

* 50g weiche Butter
* 3EL Zuckerrübensirup (dunkel)
* 5EL Zucker
* 1 1/2 EL Zimt

Und so geht’s:

1. Mehl und Hefe vermischen, dann Butter, Eier, Zucker, Kardamon und Salz zugeben und alles kurz vermengen
2. Nach und nach handwarme Milch dazugeben und den Teig kneten, bis er weich und formbar geworden ist (eventuell noch etwas Mehl dazugeben)
3. Den Teig an einen warmen Ort etwa 60min gehen lassen – danach nochmals kräftig durchkneten und ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dick ausrollen
4. Für die Füllung Butter und Sirup im Topf schmelzen lassen, sowie Zimt und Zucker miteinander vermischen
5. Die Butter-Sirup-Mischung auf der Teigplatte verstreichen (etwas Abstand zum Rand lassen) und mit dem Zimt-Zucker bestreuen. Es sollte sich nun eine gesättigte Mischung ergeben
6. Die Teigplatte von der Seite her aufrollen, ca. 2cm dicke Scheiben abschneiden und diese mit der Schnittfläche nach oben auf ein, mit Backpapier belegtes, Blech legen
7. Die Schnecken im vorgeheizten Ofen bei 220°C ca. 10-15min backen.

Tipp: Eine Metallschüssel oder Topf mit Wasser gefüllt mit in den Ofen stellen – so trocknen die Schnecken beim backen nicht so aus :-)

Ich wünsche eine tolle Tee- und Kaffepause!

Viele liebe Grüße und viel Spaß beim backen wünscht
myriam.

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Ich freue mich über jeden Kommentar - habt vielen Dank für diesen Austausch ♥♥♥

05. Oktober 2011 von myke
Kategorien: Küchenleben | 4 Kommentare

Kommentare (4)

  1. Liebe Myriam,
    vielleicht ein wertvoller Tipp für diejenigen die mit frischer Hefe arbeiten. Diese niemals zusammen mit der Butter am Anfang verarbeiten. Denn Butter läßt den Teig nicht aufgehen. Sprich, die Hefe muss in der handwarmen Milch aufgelöst werden. Dann macht man einen Mehl- und Zuckerberg, drückt eine Kuhle hinein, die man dann die Hefemilch füllt. Das läßt man eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Erst danach wird die handwarme Butter und Kardamom etc. dazugegeben und verarbeitet. dann muss der Teig nochmal ruhen. Umso länger er ruht, umso besser. Eier kommen eigentlich nicht an das Rezept (eigentlich an keinen Hefeteig).

    Ich muss aber zugeben, das ich noch nie mit Trockenhefe gearbeitet habe, denn die hat in unserer Backfamilie einen schlechten Ruf.

    Ich selber backe auch gerne Kanelbullar. Habe mir auch extra aus Schweden den Hagelzucker und Kardomom in einer riesen Backtüte mitgebracht. Ich muss aber gestehen, dass der Kardamom in Schweden wirklich in jedem süßen Gebäckstück verarbeitet wird, was mir dann manchmal doch etwas zu heftig war. Hier würde man dazu sagen, der Bäcker muss verliebt gewesen sein :-)

    PS: und weil ich finde, das Hefeteig wirklich viel Arbeit macht, mache ich immer doppelt soviele Gebäckstückchen fertig und friere die dann einzeln ein, um sie so nach Bedarf aufzutauen und aufzubacken.

    Viele Grüße, Jana

    • Vielen Dank Jana für die Tipps!
      Ich habe bisher keine Probleme mit Trockenhefe gehabt – ich nutze mal die eine und mal die andere – je nachdem wie spontan gebacken wird :-)
      Das mag ich nämlich bei der Trockenhefe, es geht alles ein Tick schneller!

  2. die stehen schon auf meiner “will”-seite der liste. letztes mal hab ich ein kilo teig gemacht und wir haben die solange gegessen, bis wir sie nicht mehr sehen konnten. jetzt gehts aber wieder :)

  3. Liebe Miriam, mir ist gerade soooo schlecht, weil ich 4 !!! Stück von deinen megagenialen Kanelbullar verdrückt habe.
    Danke für dieses Rezept.
    Ich liebe es .

    LG anique

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