gibt man gerne mit gut gecremten Lippen – wie schon hier nachzulesen :o)
Beim Lesen des eben bereits erwähnten posts kamen mir Erinnerungen von früher, als ich noch “hobbythekverrückt” war und sämtliche Dinge selbermachte und ausprobierte, während meine Freunde eher an anderen Dingen Vergnügen fanden…
So denn kramte ich ein altes Rezept heraus und probierte mich an ihm und siehe da: es funktioniert noch!
Es ist nicht wirklich anders, nur die Zutaten variieren ein wenig.
Als nächstes möchte ich eine Kombination aus obengenanntem Rezept und dem eigenen versuchen, da mein ursprüngliches ohne ätherische Öle zubereitet wird und ich mir einen gewissen Duft und Geschmack doch ganz reizvoll vorstellen kann :o)
kemperlippenbalsam
Man nehme:
- 10g Mandelöl
- 10g Jojobaöl (oder nur eines von beiden, dann aber natürlich die doppelte Menge von dem einen)
- 10g Bienenwachs
- 10g Kakaobutter oder Sheabutter (in gutsortierten Apotheken zu bekommen oder vorzubestellen)
- 1/2 Tl Honig
Die Menge reicht für etwa 4-5 kleine Cremedöschen aus der Apotheke (je 12ml und gerade Zeigefinger groß)

Zutaten abwiegen
Im warmen Wasserbad (ich habe eine Metallschüssel genommen) die Öle und das Wachs miteinander verschmelzen lassen – es sollte nicht zu heiß werden, da sonst die guten Inhaltsstoffe aus den Zutaten verloren gehen),
die Butter und den Honig hinzufügen und sich auflösen lassen,
die Flüssigkeit zügig in die Döschen füllen und abkühlen lassen – das geht recht schnell :o)
Sollte die Masse zu fest werden oder sich nicht richtig miteinander vermischt haben nach dem abkühlen, so kann man alles noch einmal kurz erwärmen und die Chancen, daß es dann klappt stehen recht gut – manchmal, so habe ich gelesen, liegt es auch vielleicht an der Honigsorte…
Na ja, und das mit den schönen Döschen bekleben habe ich früher noch NICHT gemacht – wie schön, wenn sich altes mit neuem mischt ;o)
Für kleine und große Besuche sind sie genau das richtige Mitbringsel für groß und klein :o)
Viel Vergnügen beim nachköcheln wünscht
myriam.




